New Zealand Post vertraut auf Siemens Sortiermaschinen

  • Siemens liefert Großbriefsortieranlagen und Software an die neuseeländische Post
  • Lese- und Codiertechnologie reduziert Kosten für Verarbeitung und Auslieferung
  • Open Mail Handling System bietet hohen Automatisierungsgrad und Kundennutzen

Siemens Postal, Parcel & Airport Logistics (SPPAL) hat von New Zealand Post den Auftrag erhalten, die Sortierzentren des Landes mit hochmodernen Großbriefsortieranlagen und umfangreicher dazugehöriger Software auszustatten.

In Auckland, der größten Stadt des Landes, und Christchurch werden drei neue Anlagen vom Typ Open Mail Handling System (OMS) installiert. Sie werden dort für die effiziente Sortierung von Briefen, Großbriefen, Zeitungen, offenen und in Folie verpackte Zeitschriften sowie kleinen Paketen eingesetzt. Mit zwei Eingabelinien kann das OMS bis zu 25.000 Sendungen pro Stunde verarbeiten. Außerdem implementiert Siemens landesweit umfassende Software-Pakete, die die gesamte Postsortierung steuern werden. Die bestehenden Sortiermaschinen von New Zealand Post werden in das Gesamtsystem eingebunden.

„Die Zusammenarbeit mit New Zealand Post ist für uns ein strategisch wichtiges und richtungsweisendes Projekt“, sagte Michael Reichle, CEO von Siemens Postal, Parcel & Airport Logistics. „Wir freuen uns, dass unsere Technologie den hohen Kundenanforderungen hinsichtlich Prozesseffizienz und individueller Lösungen gerecht wird.“

Zu den wichtigsten Eigenschaften des OMS zählt der hohe Automatisierungsgrad für Briefe und Großbriefe, gekoppelt mit schnellen Gangfolgesortier- und Sortierprozessen in einem ergonomischen Umfeld. Zum Software-Paket gehören die richtungsweisende Fingerprint Technologie, die Adresslese-Software ORCA (Open Reading Coding Architecture) und das zuverlässige Address Data and Sortplan Management System (ADM-SPM). Die Fingerprint Technologie und ORCA garantieren hohe Leseraten bei geringster Fehlerquote und reduzierten die Systemkosten. Das Gesamtsystem ist so ausgelegt, dass es sich auch zukünftig an veränderte Anforderungen anpassen lässt. Die Anbindung der Maschinen an eine Statistik-Software erlaubt dem Kunden jederzeit einen umfassenden Überblick über die Auslastung.

„Wir haben uns für die leistungsstarke Technologie von Siemens entschieden, da das OMS die größte Bandbreite an Sendungsarten und -formaten in Neuseeland verarbeiten kann. Und das in einer ergonomischen Umgebung, welche die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter erhält. Außerdem haben wir mit Siemens einen erfahrenen Partner, der uns eine integrierte Lösung liefert, die sich bereits bei vielen anderen Postunternehmen weltweit bewährt hat. Damit haben wir die Flexibilität unsere Lösung an zukünftige Veränderungen von Sendungsmix und Volumen anzupassen“, erklärte Nicola Wright, Programme Manager Processing Innovation Project, New Zealand Post.

New Zealand Post ist ein staatliches Unternehmen und verarbeitet landesweit fast 600 Millionen Sendungen pro Jahr. Neben Post- und Paketdienstleitungen bietet das Unternehmen auch unterschiedliche Transport- und Logistik-Dienstleistungen.

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Monica Soffritti

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