Siemens erweitert Gepäckförderanlage am internationalen Flughafen Bangalore in Indien

  • Steigerung der Kapazitäten und weitere Verbesserung des Passagierkomforts
  • Rekordzahl von 18 Millionen Passagieren im Jahr 2015
  • Siemens als Investor des ersten in einer Private-Public-Partnership errichteten Flughafens in Indien

Siemens Postal, Parcel & Airport Logistics (SPPAL) hat einen Auftrag zur Erweiterung der Gepäckförderanlage im Ankunftsbereich des internationalen Flughafens Bangalore in Indien erhalten. Damit unterstützt Siemens den Flughafenbetreiber bei der weiteren Steigerung der Kapazitäten und der Erhöhung des Passagierkomforts für internationale Fluggäste. Im Jahr 2015 verzeichnete Bangalore die Rekordzahl von mehr als 18 Millionen Flugreisenden und damit ein Passagierwachstum von über 25 Prozent.

Sanjay Reddy, Managing Director des internationalen Flughafens Bangalore, sagte: „Unsere Kooperation mit Siemens reicht bis zur Entstehung des Flughafens zurück. Als Wegbereiter der indischen Luftfahrtbranche war Bangalore der erste Flughafen des Landes, der als Public-Private-Partnership errichtet wurde. Bereits beim Bau und der Eröffnung des Flughafens im Jahr 2008 gehörte Siemens zu unseren wichtigsten Partnern und Investoren. Wir freuen uns darüber, diese Kooperation mit der Erweiterung der Gepäckförderanlage weiter auszubauen.“

Michael Reichle, CEO von Siemens Postal, Parcel & Airport Logistics, ergänzte: „Wir sind stolz auf diesen strategisch wichtigen Auftrag aus Bangalore. In Indien bauen wir auf unsere umfangreichen Erfahrungen mit Erweiterungen und Neuanlagen auf, die wie Bangalore buchstäblich auf der grünen Wiese entstanden sind. Darüber hinaus betreibt und wartet Siemens die Gepäckförderanalgen in Delhi, Mumbai, Kolkata und Bangalore - den vier verkehrsreichsten Flughäfen Indiens. Sie sind für fast 70 Prozent des Passagieraufkommens des Landes verantwortlich.“

Im Rahmen der Modernisierung und Erweiterung in Bangalore plant, liefert und integriert Siemens im Ankunftsbereich eine Gepäckförderanlage auf dem neuesten Stand der Technik. Zum Lieferumfang gehören außerdem Förderbänder, eine speicherprogrammierbare Steuerung (programmable logic controller, PLC) sowie ein SCADA-System zur computerbasierten Überwachung und Steuerung aller technischen Prozesse.

Bei der Entstehung des internationalen Flughafens in Bangalore war Siemens im Rahmen eines EPC (engineering, procurement and commissioning)-Vertrags für das gesamte Projektmanagement sowie die schlüsselfertige Errichtung aller elektrischen Systeme verantwortlich.

Heute betreibt und wartet Siemens in Bangalore die komplette Gepäckförderanlage des Terminals 1 und der kürzlich abgeschlossenen Erweiterung. Im Jahr 2015 verzeichnete der Flughafen über 400 Starts und Landungen pro Tag und damit ein Wachstum von rund 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Experten erwarten ein weiteres Marktwachstum, unter anderem aufgrund des demographischen Wandels und einer deutlichen Zunahme von Urlaubsreisen.

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Monica Soffritti

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